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Die Geschichte des Deutschen Jugendrotkreuz

   
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Die Entwicklung des DJRK in Deutschland vom Ersten Weltkrieg bis heute

 

1914-1918

 

Der Erste Weltkrieg ist in vollem Gange. In Kanada, den USA und Australien beteiligen sich viele Schulklassen an der Rotkreuzarbeit des ICRC. Sie unterstützen Soldaten und Krankenhäuser, indem sie chirurgisches Material, Möbel oder Geschenke anfertigen.

 

 

27. Mai 1925

 

Der Hauptvorstand vom Deutschen Roten Kreuz gründet das Deutsche Jugendrotkreuz (DJRK). Vorbild ist das Jugendrotkreuz in den USA:

Durch Hilfssendungen und Briefe amerikanischer Jugendrotkreuzler an hungernde Kinder in Europa ist der Jugendrotkreuz Gedanke nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland bekannt geworden.

 

 

20er Jahre

 

Die Jugendrotkreuzarbeit findet in der Schule statt. Im Mittelpunkt steht das Leitmotiv „Ich diene“ mit den Zielen: Dienst an der Gesundheit, Dienst am Nächsten, Dienst für die Völkerverständigung.

Ganze Schulklassen betreuen behinderte Kinder und ältere Menschen, helfen in Krankenhäusern mit, bauen Waschräume, Schulgärten, Spielplätze oder schicken Briefe und Päckchen an Kinder in anderen Ländern.

 

 

1926

 

Im Januar 1926 erscheint die erste gesamtdeutsche JRK-Zeitschrift „Deutsche Jugend ­ Zeitschrift für das Jugendrotkreuz“, die in dieser Zeit als beste deutsche Kinder- und Jugend-Zeitschrift gilt.

 

 

30er Jahre

 

Als Adolf Hitler in Deutschland an die Macht kommt, nimmt der Aufschwung vom Jugendrotkreuz ein jähes Ende.

Das JRK wird von der Hitlerjugend aus den Schulen verdrängt und auf den Schulbriefwechsel reduziert. Es existiert während der Nazi-Zeit faktisch nicht.

 

 

1936

 

Die Zeitschrift „Deutsche Jugend“ wird von den Nationalsozialisten verboten.

 

 

ab 1947

 

In Bayern, Hessen, Baden Württemberg, Bremen und Berlin wird das Jugendrotkreuz wieder ins Leben gerufen. 1950 erfolgt bundesweit der Wiederaufbau mit der Einrichtung einer JRK-Abteilung im neugegründeten Generalsekretariat in Bonn. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg baut sich das Jugendrotkreuz ein zweites Standbein außerhalb der Schule auf: Jugendrotkreuz-Bereitschaften bilden Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren für die Rotkreuz-Arbeit aus.

Diese außerschulischen Gruppen sind jedoch bis in die 70er Jahre relativ unbedeutend.

 

 

1952

 

In der Bundesrepublik erscheint die bundesweite Zeitschrift „Jugendrotkreuz und Erzieher“.

 

 

60er/70er Jahre

 

In der Zeit der Friedens- und Studentenbewegung setzen sich Jugendrotkreuzler kritisch mit ihrem Verband auseinander und entwickeln neue Ziele. Die Teilnehmer/-innen des Bundestreffens 1971 setzen sich verstärkt für politische Bildungsarbeit ein.

 

 

Oktober 1974

 

Nach hitzigen Auseinandersetzungen verabschiedet das DRK-Präsidium und der Präsidialrat eine neue Ordnung des Jugendrotkreuzes mit folgenden Zielen:

  • soziales Engagement,

  • Einsatz für die Gesundheit,

  • Bemühen um Frieden und Völkerverständigung,

  • politische Verantwortung.

 

 

70er/80er Jahre

 

Durch verschiedene Schul- und Bildungsreformen wird die Arbeit des Jugendrotkreuzes in den Schulen immer schwieriger.

Schularbeit tritt mehr und mehr in den Hintergrund und das Jugendrotkreuz wird zu einem klassischen, außerschulischen Jugendverband in Deutschland.

 

 

1991

 

Im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands wachsen die 5 neuen östlichen und 14 westlichen Landesverbände des Jugendrotkreuzes zusammen.

 

 

90er Jahre

 

Das DJRK engagiert sich mit Schulsanitätsdienstgruppen wieder verstärkt in den Schulen. Jugendrotkreuzler bieten außerdem Lehrerfortbildungen, Erste-Hilfe-Unterricht für Ersthelfer und Projekttage an.

 

 

1994/1995

 

Bild mit Kindern

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Die Arbeit des DJRK steht unter dem Motto „Farbe bekennen ­ Menschlichkeit zeigen“.

Ziel des Jahresthemas ist es, auf Probleme benachteiligter Kinder aufmerksam zu machen und sich für eine menschliche, solidarische und gewaltfreie Welt einzusetzen.

 

 

seit 1994

 

Das DJRK ernennt Kinderbotschafter/-innen („Kibo“): Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 15 Jahren setzen sich für die Bedürfnisse von Kindern ein und bestimmen bei wichtigen Entscheidungen mit.

Bis heute wird kontinuierlich an dem Auf- und Ausbau eines Kinderbotschafternetzes gearbeitet.

 

 

1996

 

Unter dem Motto „Farbe bekennen ­ Menschlichkeit zeigen“ setzt sich das DJRK dafür ein, behinderte Kinder stärker als bisher in das Verbandsleben zu integrieren.

 

 

1996

 

Eine Mitgliederumfrage zeigt, dass sich Jugendrotkreuzler stark mit dem DJRK identifizieren. Die Zahl der Mitglieder ist stabil mit leicht steigender Tendenz. Zwischen den Landesverbänden bestehen große Unterschiede:

Während es in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen nur zwischen 300 und 500 Jugendrotkreuzler gibt, haben die großen Landesverbände wie Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zwischen 5.000 und 15.000 aktive Mitglieder.

 

 

1997

 

Das DJRK setzt sich mit Kinderrechten und der Mitbestimmung von Kindern auseinander und befragt 700 Jugendrotkreuzler zur Situation von Kindern im JRK. Die Umfrage macht deutlich, daß es in Sachen Kinderteilnahme noch viel zu tun gibt.

Ein Ergebnis der Aktion ist die Arbeitshilfe „Neue Wege gehen ­ mitreden ­ mitentscheiden ­ mithandeln“. Außerdem wird das Netz der Kinderbotschafter weiter ausgebaut.

 

 

1998

 

Die DRK-Broschüre "Im Brennpunkt: Kinder im Krieg" aus dem Jahr 1998 befasst sich mit den Themen "Kinderalltag im Krieg", "Kinder in Gefangenschaft", "Kindersoldaten" und dem "Einsatz für die Rechte von Kindern".

Die DRK-Broschüre zeigt auf, dass mehr Zivilisten denn je von militärischen Konflikten betroffen sind. So sind beispielsweise über 90 Prozent der kriegsbedingten Toten in Afrika Frauen und Kinder.

 

 

1999-2001

 

Logo Kindersoldaten - Youth must act

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Das DJRK setzt sich mit der Kampagne „Kindersoldaten - Youth must act“ für Kindersoldaten weltweit ein und gegen eine Einbeziehung von Kindern in bewaffneten Konflikten.

Es fordert zusammen mit anderen Organisationen ein Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, welches das Mindestalter für Soldaten auf 18 Jahre festlegt.

Das Protokoll wird erstmalig in der Geschichte am 21. Januar 2000 in Genf verabschiedet und verbietet die Zwangsrekrutierung und die Teilnahme von Jugendlichen unter 18 an bewaffneten Konflikten.

» Zur Kampagne

 

 

2000

 

Christina Rau, die Gattin des Bundespräsidenten Johannes Rau, wird Schirmherrin des DJRK.

Das JRK wird 75 Jahre alt. Aus diesem Anlaß findet eine große Geburtstagsparty bei der EXPO in Hannover statt und ein Supercamp.

 

 

2001

 

Die Bundesgeschäftsstelle (Generalsekretariat) des DJRK zieht von Bonn nach Berlin.

 

 

2001-2003

 

Logo Bleib cool ohne Gewalt

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Die Kampagne „Bleib‘ COOL ohne Gewalt!“ vom DJRK setzt sich mit der zunehmenden Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen in Deutschland auseinander.

Jugendrotkreuzlern und der Öffentlichkeit soll deutlich gemacht werden, dass Streit ohne Gewalt und Konflikte lösbar ist.

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Das DJRK startet mit dem Aufbau eines bundesweiten Streitschlichter-Programmes, bei dem Kindern und Jugendlichen gezeigt wird, wie Streitigkeiten auch ohne Prügel und Hass-Parolen schlichtbar sind.

Das Programm „Bleib‘ COOL ohne Gewalt!“ wird nicht nur in den JRK-Gruppenstunden durchgeführt, sondern auch in die Schulen gebracht.

Schüler/-innen können sich dort zu Streitschlichtern ausbilden lassen und vermitteln dann bei Konflikten zwischen Mitschülern.

» Zur Kampagne

» Zur Abschlußauswertung (PDF)

 

 

2002

 

Im Juli findet in Stuttgart das 13. Internationale Erste-Hilfe-Turnier statt. In einem Zeltlager treffen sich dort über 600 Jugendrotkreuzler des DJRK vier Tage lang unter dem Motto KEEP COOL ­ STOP VIOLENCE! und wetteifern um Punkte und Lorbeeren.

 

 

2004-2007

 

Logo Armut schau nicht weg

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Armut ist in Deutschland keine Randerscheinung mehr. Jedes siebte Kind ist mittlerweile arm (d.h. es lebt in einer Familie, die weniger als 50 Prozent des durchschnittlichen Einkommens zur Verfügung hat).

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Das Jugendrotkreuz will das nicht hinnehmen und macht sich seit 2004 für arme Kinder und Jugendliche in Deutschland stark.

Die drei Ziele der Kampagne "Armut schau nicht weg!" lauten:

1. Hinterfragen vom Umgang mit Geld und Konsum im JRK.

2. Kinder- und Jugendarmut soll in Deutschland Thema werden und es sollen politische Lösungen angestoßen werden.

3. Unterstützung armer Kinder und Jugendliche (z.B. kostengünstige Freizeiten, Sprachpartnerschaften für Migranten, Ferienaktionen für Daheim-Gebliebene, gemeinsame Aktionen mit DRK Sozialarbeitern).

» Zur Kampagne (Seite wird nicht mehr weiter aktualisiert)

 

 

2007-2009

 

Logo Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!

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Kinder und Jugendliche sind heute mit vielen Anforderungen gleichzeitig konfrontiert. Zunehmend geraten sie unter Druck und können Probleme bekommen:

Sie sollen gute Noten schreiben, die richtige Ausbildung finden, mit

den Eltern klar kommen, coole Klamotten tragen, super aussehen, topfit und sportlich sein, immer super drauf sein ...

Kinder und Jugendliche reagieren unter Druck unterschiedlich. Einige kommen damit zurecht. Andere ziehen sich zurück oder geben auf, weil sie Angst davor haben, sie könnten versagen.

Sie zweifeln an sich und werden im schlimmsten Fall sogar aggressiv oder krank.

Logo Deine Stärken - Deine Zukunft - Ohne Druck

Mit der grenzüberschreitenden Kampagne in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Luxemburg will das Jugendrotkreuz darauf hinweisen, daß Kinder und Jugendliche mehr Möglichkeiten brauchen:

Sie sollen ohne Druck ihre Stärken entdecken, Fähigkeiten testen, Herausforderungen meistern und stark in die Zukunft gehen können.

» Zur Kampagne

 

 

 

 

 

   
   
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